INFORMATIONEN FÜR WOHNUNGSLOSE, VON WOHNUNGSLOSIGKEIT BEDROHTE UND MENSCHEN MIT ARMUTSERFAHRUNG

Statistiken

Content View Hits : 615782

Hilfe

Impressionen

We have 94 guests online

GTranslate

PartnerSlide

  • Sozin
  • Soziales Dorf
  • Schuppen 68
  • NischenThema
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Diakonie Diepholz
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk

soziale Nachrichten

  • Klausdorfer Hotelchefin gibt wohnungslosen Jugendlichen eine Chance

    Der Klausdorfer Hotelier ist eine Frau: Marlies Konzack engagiert sich für die Integration von wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Jugendlichen in die Arbeitswelt....

  • Kinderarmut nach wie vor hoch
    Deutscher Kinderschutzbund kritisiert Auslegung neuer Arbeitslosenstatistik

    Die heute veröffentlichten Zahlen, nach denen es immer weniger Kinder in Armut gibt, sieht der Deutsche Kinderschutzbund kritisch. Zwar...


Schüler der Kellerskopfschule unterstützen die Teestube
Written by Wiesbadener Kurier   
Friday, 27 January 2012 13:57
Default text

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b der Kellerskopfschule im Religionsunterricht mit dem Thema Diakonie auseinandergesetzt haben, sind sie selbst aktiv geworden und haben Zahnbürsten für die Besucher der Teestube in der Dotzheimer Straße gesammelt. 150 Bürsten und 50 Zahncremes sind dabei zusammengekommen. Bis heute zehrt die Teestube von der Spende, die für deren Klienten einen ganz besonderen Stellenwert hat. „Dass Jugendliche das gesammelt haben, ist für unsere Besucher etwas ganz Besonderes. Es zeigt ihnen, dass Schüler nicht nur negativ auf Wohnungslose herabsehen, sondern sich Gedanken machen, wie man ihnen helfen kann“, freut sich Teestuben-Leiter Matthias Röhrig. So können die Nutzer der Teestube wenigstens direkt vor ihrem Besuch bei der zahnärztlichen Versorgung mal für Mundraum-Hygiene sorgen. „Für die Obdachlosen in der Teestube ist das Luxus“, hat Nick, einer der Schüler, bei dem Besuch bei Teestuben-Leiter Röhrig gelernt. „Wenn Krankheiten im Mund entstehen, kostet es auch wieder Geld, das behandeln zu lassen“, erläutert Julie, warum sich die Klasse dafür entschieden hat, die Teestube in dieser Form zu unterstützen. So kommen sie durch das Lernen über die Diakonie selbst zum Handeln. „Ich habe mich mit mehreren sozialen Projekten in Verbindung gesetzt. Mit der Tafel sogar mehrfach. Aber nur die Teestube hat sich zurückgemeldet“, erläutert Nicole Stenger, die die Klasse als Referendarin unterrichtet, warum die Wahl auf die Tagesaufenthaltsstelle für wohnungslose und sozial ausgegrenzte Menschen in der Dotzheimer Straße gefallen ist. Bei den 23 beteiligten Schülerinnen und Schülern hat die Auseinandersetzung mit dem Thema für eine veränderte Wahrnehmung gesorgt. „Ich habe immer gedacht, dass die alle trinken, aber die sind nicht alle abhängig“, räumt etwa Ramona ein. Viele hatten zunächst ein ganz normales Leben, hat Luise gelernt. „Sie haben Depressionen bekommen, weil die Frau gestorben ist oder sie ihren Job verloren haben. Dann werden sie arbeitslos und landen auf der Straße. Unglaublich, dass man so absacken kann“, meint Larissa.

weiter lesen

 
Bremer Obdachlosenheim droht der Abriss
Written by Weser Kurier   
Wednesday, 25 January 2012 12:23
Default text

Der Begriff "Abriss" bekommt Konjunktur, wenn es um die Zukunft des Jakobushauses geht, das wegen der bunten Fassadenfarben bekannt ist als Papageienhaus. Weil in der Betreuung von Wohnungslosen neue Wege beschritten werden sollen, droht das Gebäude in der Bahnhofsvorstadt nahe Breitenweg nun überflüssig zu werden. Eine Perspektive, mit der sich Parlamentarier durchaus anfreunden können. Dem Jakobushaus droht der Abriss. Die rot-grüne Regierung hat sich vorgenommen, eine neue Richtung einzuschlagen, demnach werden die Hilfsangebote für Wohnungslose "dezentral" ausgerichtet. Wie das gestaltet werden soll, das wird fachlich im Verbund von Innerer Mission, Behörde und Politik diskutiert. Das Gelände, auf dem das markante Gebäude nahe Hochstraße am Bahnhof steht, gehört der Stadt und wird über einen langfristigen Pachtvertrag von der Inneren Mission genutzt. "Im Übergangswohnheim Jakobushaus stehen 32 Einzelzimmer für Männer zur Verfügung, die aufgrund ihrer körperlichen und psychischen Verfassung nicht in der Lage sind, ein selbstständiges Leben zu führen. Die Beratungsangebote im Jakobushaus - Suchtberatung, Arbeitsberatung - ergänzen die Hilfe mit dem Ziel, die Männer wieder an ein eigenständiges Leben heranzuführen." So heißt es in der offiziellen Darstellung der Inneren Mission. Auf den acht Etagen ist in dem Objekt außerdem der "Jakobustreff" mit Cafeteria und Duschen untergebracht sowie die Notunterkunft mit 45 Übernachtungsplätzen. Bertold Reetz, Leiter des Jakobushauses, kann sich eine andere Zukunft für das Übergangswohnheim vorstellen. Dieses soziale Angebot gäbe es demnach nicht mehr im Papageienhaus, sondern in ein oder zwei Appartementhäusern. Dazu würde ein "Wohntrainingskonzept" angeboten - es gäbe beispielsweise eine Lehrküche, dazu Beratungsangebote. Mit einem Betreuungspaket würde versucht, die Betroffenen an ein eigenständiges Leben heranzuführen.

weiter lesen

 
15 Jahre Übernachtungsstelle / Offene Tischgemeinschaft in der Nicolai-Kirche
Written by kreiszeitung.de   
Sunday, 22 January 2012 17:56
Default text

"Das Diepholzer RastHaus bietet mehr als einen Schlafplatz, nämlich alles, was mit Kultur und Würde zu tun hat“, stellte am Donnerstagabend in der Nicolai-Kirche Superintendent Klaus Priesmeier fest. Anlass war das 15-jährige Bestehen der Übernachtungsstelle in Diepholz, das, darauf wies Rüdiger Fäth, Kirchenkreissozialarbeiter und gleichzeitig Leiter der Einrichtung hin, ja kein Jubiläum sei, denn zu feiern gebe es bei Wohnungslosigkeit ja nichts. Bei ihm komme vielmehr Skepsis auf, wenn er daran denke, dass es Menschen gibt, die wohnungslos seien oder auch sein wollten. Diese Wohnungslosigkeit stelle eine besondere Herausforderung dar und deshalb wolle man nicht feiern, sondern dankbar sein, dass es seit 15 Jahren diese Einrichtung in Diepholz gibt mit einer offenen Tischgemeinschaft in der Kirche. "

Wir wollen hier eine Gemeinschaft anbieten, die Gäste aufnimmt“, so Fäths Wunsch. Dabei sei es nicht immer ganz einfach, speziell für die "Ehrenamtlichen“ diese Menschen bei uns als Gäste wahrzunehmen. Diesen freiwilligen Helferinnen und Helfern galt der ganz besondere Dank, denn ohne sie würde es dieses RastHaus nicht mehr geben. Die Idee dazu entstand in einer Zeit, erinnerte Rüdiger Fäth, als Wohnungslose hier unversorgt waren und schnell bildete sich die Meinung, dass es Sinn mache, hier etwas Entsprechendes für Mitmenschen anzubieten. So entstand das Rasthaus an der Hinterstraße 10. Fäth erinnerte an viele freiwillige Helfer und an "Zivis“. Erster war Philipp Bitter, es folgte Henning Braselmann, "von dem viele lernten, was Verlässlichkeit bedeutet“, einem anderen fehlte die Beziehung zu den Menschen und wieder andere stellten sich als unverzichtbare Säulen der Arbeit heraus. Einer von ihnen, Lothar, war laut Fäth nicht nur richtig gut, sondern betätigte sich weiter im RastHaus, nachdem die Verpflichtung beendet war.

 

weiter lesen

 
7. Treffen der Menschen mit Armutserfahrung
Default text

Einladung zum 7. Treffen der Menschen mit Armutserfahrung 13./14. März 2012
Düsseldorf
CVJM Düsseldorf Hotel & Tagung

EinladungSIE GEHÖRT ZU DEN GRUNDBEDÜRFNISSEN JEDES MENSCHEN:
DIE MÖGLICHKEIT IN DER EIGENENWOHNUNG ZU LEBEN.

Sie vermittelt das Gefühl von Selbstständigkeit und trägt deshalb zur psychischen und physischen Gesundheit bei. Darüber hinaus ist der feste Wohnsitz in unserer Gesellschaft unabdingbar für gesellschaftliche Teilhabe: Auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, um ein Fahrzeug anzu-melden oder eine Lohnsteuerkarte zu beantragen - überall ist die Angabe einer individuellen Adresse Standard.

Vor diesem Hintergrund ist es umso beunruhigender, dass zunehmend mehr Bürgerinnen und Bürger die eigenen vier Wände nicht ohne staatliche Transferleistungen finanzieren können. Andere wiederum sind aus finanziellen Gründen gezwungen, aus ihrer vertrauten Umgebung wegzuziehen, weil sie sich die steigenden Mieten nicht leisten können. Eine Situation, die sich im gesamten Bundesgebiet stetig verschärft.

„Armut und Wohnen – Wohnen ein Menschenrecht!?“ lautet deshalb das diesjährige Motto des nunmehr 7. Treffens der Menschen mit Armutserfahrung. An zwei Tagen werden wir mit Ihnen so unterschiedliche Themen wie diese diskutieren: menschenwürdiges Wohnen, Wohnmodelle, Wohnungslosigkeit sowie Hilfe bei Zwangsräumungen.

Weil der Paritätische Gesamtverband in seinem jüngsten Armutsbericht das Ruhrgebiet als Region mit überdurch-schnittlich hoher Armutsquote ausweist, soll den Lebenslagen in Nordrhein-Westfalen ein Schwerpunkt gewidmet werden. „Kunst trotz(t) Armut“ heißt die Ausstellung im Maxhaus, die wir für das Rahmenprogramm empfehlen (www.kunst-trotzt-armut.de). Sie sind herzlich eingeladen, an beiden Tagen Ihre Erfahrungen und Kompetenzen einzubringen. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und einen regen Austausch.

Für den Sprecherkreis:
Dr. Thomas Beyer – Sprecher der Nationalen Armutskonferenz
Michaela Hofmann – Stellv. Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz

mehr zum Programm

 
Ehemals Wohnungslose werden betreut
Written by Rhein-Zeitung   
Thursday, 19 January 2012 12:28
Default text

Am Anfang schien die Diskussion verhärtet. "Es fehlen bezahlbare Wohnungen", klagen die Vertreter von Institutionen, die sich um Wohnungslose kümmern. In der Pflicht sehen sie vor allem die Koblenzer Wohnbau. Und deren Vertreter entgegnen: "Viele Wohnungslose sind gar nicht wohnfähig. Sie brauchen Betreuung.". Vor gut einem Jahr sind die Parteien in eine offene Gesprächsrunde miteinander gekommen. Angestoßen hat sie Lotto-Geschäftsführer Hans-Peter Schössler. "Wir haben eine gesellschaftliche Verantwortung", appelliert er. "Und gerade Menschen ohne Wohnung haben vielleicht am wenigsten eine Lobby. Aber wir dürfen sie nicht vergessen, dürfen nicht erschüttert darüber sein, wenn wieder jemand im Winter draußen erfriert, sondern müssen im Vorfeld handeln." Schnell kristallisiert sich bei den Treffen ein großes Problem heraus: Menschen, die ohne Wohnung sind, haben Riesenprobleme, eine zu finden. Bei privaten Vermietern ist es fast unmöglich, weil es große Vorbehalte gibt. Aber auch zum Beispiel bei der Wohnbau stoßen die Gesuche immer wieder auf taube Ohren, berichten die Sozialarbeiter von AWO, Caritas und der "Schachtel", die in ihrer täglichen Arbeit mit Wohnungslosen zu tun haben. Gäbe es aber eine Betreuung der Wohnungslosen, zumindest über einen begrenzten Zeitraum am Anfang, wäre die Wohnbau viel leichter bereit, auch an ehemals Wohnungslose zu vermieten, heißt es auf der anderen Seite. Und deren Chancen würden enorm steigen, mit der neuen Situation fertigzuwerden.

weiter lesen

 
<< Start < Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Next > End >>

Page 1 of 31

administrated by Hamann Webdesign

Creative Commons